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11 Möpp (Gast)
hallo,
möchte gern auch in die richtung studieren. habe mich viel informiert etc. wenn ich das soweit richtig verstanden hab, hat Jana recht, dass das eine nicht in das andere umbenannt wurde. sozialarbeit und sozialpädagogik sind nicht ein und die selben studiengänge. allerdings denke ich, dass es hierbei viele überschneidungen gibt und sich deshalb viele unis und fhs entschließen beide studiengänge als einen zusammen zuschließen, dem sogenannten studiengang soziale Arbeit oder auch Sozialpädagogik/Sozialarbeit. wahrscheinlich liegt bei solch einem studiengang der vorteil, später in mehreren berufsfeldern arbeiten zu können, als würde man nur sozialpädagogik bzw. sozialarbeit studieren. zudem kann man in vielen hochschulen auch verschiedene modulle(also art kurse)belegen, die einem mehr wissen von sozialarbeit oder sozialpädagogik vermitteln. was aus meiner sicht ein nachteil sein könnte, und ich möchte an dieser stelle wirklich betonen könnte, ist, dass durch die zusammenschließung beider studiengänge und das bei gleicher studiendauer, niemals das gleiche wissen in sozialpädagogik und sozialarbeit vorhhanden sein kann, als würde man nur einen der beiden studiengänge studieren. damit will ich keines falls behaupten, dass ein Studierter aus dem bereich soziale Arbeit weniger geeignet wäre für eine stelle als sozialpädagoge, als jemand der sozialpädagogik studiert hat!!! dafür denke ich, wie ich auch schon oben erwähnt hab, dass die wissensstreuung auf beide fachbereiche den vorteil besitzt, im späteren beruf/auf dem berufemarkt ein weig flexibler zu sein.
ich möchte hiermit auch keinen streit vom zaun brechen. ich denke jeder sollte für sich entscheiden,(wenn er denn an einen "sozialen" studiengang denkt)welcher studiengang zu ihm passt und für welchen er/sie sich entscheidet.
Lg, und viel Erfolg.
Vanessa
13.06.2009 15:30
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12 Möpp (Gast)
PS: wer sich nicht sicher ist, wo der unterschied zwischen sozialarbiter und sozialpädagoge ist, der kann einfach mal bei der arbeitsagentur beim jobfinder suchen. dort stehen die späteren tätigkeiten die im berufe ausgeführt werden.
ich fands sehr hilfreich :-)
13.06.2009 15:35
13 Kerstin (Gast)
Also ich kann nur von der FH Bielefeld sprechen. Bei uns sind Soziale Arbeit und Pädagogik getrennt im Bachelor.
Da heißt der Päd. Studiengang auch "Pädagogik der Kindheit".
Grob kann man sagen, Pädagogik der Kindheit (PdK) hat Schwerpunktmäßig von 0-14 Jahre und Soziale Arbeit von 14- unendlich...
Hört sich einschränkend an, aber das ist es nicht automatisch
wenn man eher im familienergänzenden Dienst, beratunsstelle für familien oder irgendwas mit kindern machen will, dann is PdK genau das richtige..
Im Sozialarbeit Studium (SoAr) gehts nicht um Kinder! ;)
Es wäre immer vorteilhaft sich eine Uni oder FH auszusuchen, die noch das Anerkennungsjahr anbieten und nicht nur ein Praxissemster. Wenn man sein Anerkennungsjahr macht, dann verdient man mal eben 300 euro mehr im monat ;)
Also ich mag meine Fh :)Go Bielefeld ;)
29.06.2009 21:07
14 S. Eberhard (MASW) (Gast)
Hallo liebe angehende Berufskolleginnen,
im Zuge der Bologna Prozesse werden in allen teilnehmenden europäischen Ländern nur noch Bachelor Studiengänge "Soziale Arbeit" angeboten, analog den angelsächsischen Ländern, wo das Studium ebenfalls "Social Work" genannt wird.
Das Bachelor Studium ist anders als das frühere Diplomstudium, in Modulen aufgebaut.
Daher kann man die alten Studiengänge "Sozialarbeit" und "Sozialpädagogik" nicht mehr direkt mit dem Bachelor Studium vergleichen.
Zurzeit verändert sich sehr vieles im Bereich der Ausbildung der "Sozialen Arbeit" und das in einem rasenden Tempo. Vor allem findet eine Spezialisierung statt, die es so "früher" so nicht gegeben hat.
Dieser Prozeß steht jedoch noch am Anfang. Wenn man wissen möchte, wie es einmal aussieht in einigen Jahren, denen empfehle ich sich mal in den USA auf dem Arbeitsmarkt für Social Worker umzuschauen.Da wird einem dann vieles deutlicher.
Vor Aufnahme eines Studiums evtl. auch schon während der Schulzeit rate ich dazu "Schnupperpraktika" in zwei oder drei verschiedenen Feldern der Sozialen Arbeit abzuleisten (je mehr je besser). So kann man mit eigenen Augen sehen, welche Aufgaben die sozial Tätigen in den verschiedenen Feldern verrichten und kommt so am ehesten auf die "richtige Spur" für die eigene Berufsplanung.
Übrigens ist es "früher" so gewesen, dass Sozialarbeiter im Gegensatz zu Sozialpädagogen Recht und Verwaltung als Pflichtfächer zu belegen hatten.
Sozialpädagogen haben oft eine Erzieherausbildung im Vorfeld absolviert und waren häufig in Feldern tätig wie Frühförderung, SPFH (soziapädagogische Familienhilfe), Kinder- und Jugendarbeit, Heimerziehung etc.
Sozialarbeiter waren oft in Verwaltungen tätig wie Jugendamt (ASD), Strafvollzug, Bewährungshilfe, Wohnungsamt, Sozialamt, Krankenhaus.
Als dann immer öfter von den FH´s doppelte Berufsabschlüsse SA/SP angeboten wurden, glichen sich die Berufsabschlüsse zunehmend an, was sich auch bei den Stellenausschreibungen bemerkbar machte wo zumeist beide Berufsbezeichnungen erschienen.
Dies Verwirrung wird nun durch das neue Modulstudium Bachelor beendet.
Das ist ein Vorteil aus meiner Sicht.
08.02.2010 16:33
15 marry (Gast)
was soll das den jeder erzählt was anderes hier wird man nur verwirrter
03.03.2010 15:27